Wie gehe ich mit Depressionen bei Schülerinnen und Schülern um?

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Kurzbeschreibung

Aktuell fühlt sich etwa die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler psychisch belastet. In jeder Klasse sind mindestens zwei bis drei Kinder oder Jugendliche, die an Depressionen leiden.

In diesem Workshop lernen Sie Anlaufstellen und Ressourcen kennen und diskutieren anhand von Fallbeispielen konkrete Handlungsstrategien im Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die depressive Symptomatiken zeigen.

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Bitte vorab ansehen: Videoaufzeichnung "Depressionen und nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten in Schule"

Aufzeichnung des Digitalen Impulses "Depressionen und nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten in Schule" vom 14.09.2023 auf dem Campus des Deutschen Schulportals mit Friederike Grabowski und Franziska Greiner-Döchert. Dieser Digitale Impuls gibt Anregungen, wie Lehrkräfte Alarmsignale frühzeitig erkennen und professionelle Hilfestellen vermitteln können. Im zugehörigen Workshop vertiefen Sie dieses Wissen anhand von Fallbeispielen.

Veranstaltungsdetails

Mittwoch, 17. Januar 2024 | 16:00 - 18:00 Uhr

Anmeldeschluss: Mittwoch, 17. Januar 2024 | 16:00 Uhr

Ort: Online

Veranstalter: Robert Bosch Stiftung

Format: Online-Veranstaltung | Workshop

Programm

Aktuell fühlt sich etwa die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler psychisch belastet. Durchschnittlich gibt es also in jeder Klasse mindestens zwei bis drei Schülerinnen oder Schüler, die an Depressionen leiden. Noch häufiger sind Kinder und Jugendliche von nicht-suizidalem selbstverletzenden Verhalten (NSSV) betroffen, das oft in Verbindung mit Depres­sionen, aber auch sozialen Phobien oder posttraumatischen Belastungsstörungen auftritt.

Lehrkräfte sind häufig die ersten und manchmal auch die einzigen Anlaufstellen für Schülerinnen und Schüler. Sie können Alarmsignale frühzeitig erkennen und professionelle Hilfestellen einbeziehen. In diesem Workshop sowie der zugehörigen Videoaufzeichnung wird Basiswissen zu Depressionen und NSSV im schulischen Kontext Schule vermittelt. Zudem werden Handlungsstrategien für den Umgang mit betroffenen Schülerinnen und Schüler erarbeitet.

Worum soll es bei diesem Workshop gehen?

In diesem Workshop wird es aufbauend auf dem Grundlagenwissen aus dem digitalen Impuls "Depressionen und nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten in Schule" darum gehen, gemeinsam Handlungsstrategien für den Umgang mit depressiven Schülerinnen und Schülern zu erarbeiten. Ziel ist es, dass sich Lehrkräfte sicherer im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Depressionen fühlen und wissen, wie sie bei Verdacht auf eine depressive Symptomatik handeln können. Konkret werden Do's und Don'ts besprochen, es werden Anlaufstellen und Ressourcen vorgestellt und gemeinsam Fallbeispiele diskutiert. Zudem wird es die Möglichkeit geben, eigene Fragen zum Thema zu besprechen.

Wie soll gearbeitet werden?

  • Sie haben sich vorab die Videoaufzeichnung "Depressionen und nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten in Schule" angesehen.

  • Sie erhalten einen kurzen Input zum Thema "Depressives Verhalten bei Schülerinnen und Schülern" durch Dr. Franziska Greiner-Döchert und Friederike Grabowski.

  • Aktive Mitarbeit bzw. Austausch zwischen den Teilnehmenden wird in diesem Angebot fokussiert (u.a. Kleingruppenarbeit an Fallbeispielen) - bitte richten Sie sich darauf ein, dass auch Austausch in Kleingruppen stattfinden wird (Einschalten von Kamera und Mikrofon gewünscht).

  • Der Workshop wird nicht aufgezeichnet. Es gibt jedoch einen alternativen Termin am 06. Februar 2024.

Referent:innen

D G

Dipl.-Psych. Friederike Carlotta Grabowski

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Flensburg (Institut für Sonderpädagogik, Abteilung Sonderpädagogische Psychologie)

D G

Dr. Franziska Greiner-Döchert

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig, Pädagogische Psychologie mit dem Schwerpunkt Lehren, Lernen und Entwicklung

Kontakt

Bei inhaltlichen Fragen zum Campus können Sie sich an die folgende Ansprechperson wenden:

Claudia Wagner

Claudia Wagner

Robert Bosch Stiftung