Schule ist divers, komplex und dynamisch. Aber wie gehen wir mit Vielfalt um und was hat die eigene Haltung mit Ausgrenzung und Diskriminierung zu tun? In diesem interaktiven Digitalen Impuls nehmen wir eigene Prägungen und Wahrnehmungsmuster unter die Lupe. Mit Kurzinputs und Selbstreflexionsübungen: offen, direkt, ohne erhobenen Zeigefinger.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Mitarbeitende aus Schulen. Darüber hinaus können auch Personen aus Bildungsverwaltung, Landesinstituten, Forschung oder Initiativen sowie thematisch Interessierte teilnehmen.
Worum geht es in der Veranstaltung?
Schule ist divers, komplex und dynamisch. Herkunft, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, soziale Herkunft, Behinderung, Sexualität: Vielfalt ist im Klassenzimmer und Lehrerzimmer Alltag. Aber wie wird damit umgegangen? Wo entsteht Ausgrenzung, wo Diskriminierung? Und was hat die eigene Haltung damit zu tun?
Pädagogisches Handeln ist nie neutral. Jede Lehrkraft, jede pädagogische Fachkraft bringt eigene Prägungen, Erfahrungen und Bilder mit, die tagtäglich beeinflussen, wie Schülerinnen und Schüler wahrgenommen, bewertet und begleitet werden. Wer Vielfalt wirklich begegnen will, kommt an der eigenen Perspektive nicht vorbei.
Dieser interaktive Digitale Impuls geht genau dahin: offen, direkt, ohne erhobenen Zeigefinger. In Kurzinputs und Selbstreflexionsübungen werden eigene Prägungen, Wahrnehmungsmuster und Haltungen in den Blick genommen und ihre Wirkung auf den pädagogischen Alltag erkundet. Denn Reflexion ist kein einmaliger Akt, sondern ein Muskel, der trainiert werden will.
Diskriminierungssensibles Handeln beginnt nicht mit dem großen Konzept, sondern mit der kleinen, ehrlichen Frage: Wie schaue ich, und wen übersehe ich dabei? In dieser Veranstaltung stellen wir uns gemeinsam diese Frage und schaffen Raum, erste Antworten zu finden.
Was nehmen Sie aus der Veranstaltung mit?
Sie entwickeln ein geschärftes Bewusstsein für Vielfalt sowie für Diskriminierungsmechanismen im Schulalltag. Außerdem setzen Sie sich kritisch mit ihren eigenen Prägungen und Wahrnehmungsmustern auseinander und reflektieren Ihre Haltung gegenüber unterschiedlichen Diversitätsdimensionen, um diese weiterzuentwickeln. Darüber hinaus stärken Sie ihre Reflexionsfähigkeit als zentrale Grundlage für ein diskriminierungssensibles pädagogisches Handeln.