Am 8. September 2026 werden die Ergebnisse der PISA-Studie 2025 veröffentlicht.
Wir nehmen die Veröffentlichung zum Anlass, um über die Ergebnisse hinauszublicken: Was bedeuten die aktuellen Erkenntnisse für die unterschiedlichen Akteur:innen im Bildungssystem? Welche Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven werden sichtbar?
Gemeinsam diskutieren wir Herausforderungen, Handlungsspielräume und Perspektiven für die Weiterentwicklung von Schule und Bildung.
Am 8. September 2026 liefern die Ergebnisse der PISA-Studie 2025, zum neunten Mal, einen umfassenden Blick auf die Leistungsfähigkeit des deutschen Bildungssystems. Die Befürchtung liegt jedoch nahe, dass Deutschland weiterhin keine Spitzenposition einnimmt. In den vergangenen 25 Jahren ist in der Bildungspolitik und Verwaltung viel passiert, doch der durchschlagende Erfolg blieb oft aus.
Anstatt bei der bloßen Betrachtung der Platzierungen stehen zu bleiben, widmen wir uns der entscheidenden Frage: Wie kommen wir vom Wissen zum gemeinsamen Handeln? Während die Anforderungen an Schul- und Unterrichtsentwicklung stetig wachsen, bleiben spürbare Fortschritte vielerorts aus. Die neuen Erkenntnisse verstehen wir deshalb nicht als weitere Bestandsaufnahme, sondern als Ausgangspunkt für einen lösungsorientierten Blick nach vorn: Wie können wir den Schulalltag und das Lernen von Schülerinnen und Schülern wirksam verbessern und Veränderungen tatsächlich in die Praxis bringen?
Die Veröffentlichung der neuen PISA-Ergebnisse fällt in eine Zeit, in der viele Schulen vor großen Aufgaben stehen. Sinkende Kompetenzen in zentralen Lernbereichen, zunehmende Heterogenität und der Lehrkräftemangel fordern den Schulalltag heraus. 25 Jahre nach der ersten PISA-Studie ergibt sich auch die Frage: Wie gehen Lehrkräfte, Schulleitungen und Verwaltungen mit den anhaltenden Belastungen um, und wie lässt sich Resignation vermeiden?
Unter der Moderation von Katja Weber ordnet Dr. Jennifer Diedrich die aktuellen Entwicklungen und Ergebnisse der PISA-Studie ein. Gemeinsam diskutieren wir, u.a. mit Kathi Kösters und Alexander Brand, welche Herausforderungen und Handlungsbedarfe die Ergebnisse sichtbar machen und welche Perspektiven sich für die Weiterentwicklung des Bildungssystems eröffnen. Im Fokus stehen dabei die Förderung grundlegender Kompetenzen, der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis, internationale Erfahrungen sowie Impulse für Schule, Unterricht und ein zukunftsfähiges Bildungssystem.
In der Veranstaltung ordnen wir die PISA-Befunde aus unterschiedlichen Perspektiven der Wissenschaft, Bildungspolitik und Schulpraxis ein. Wir diskutieren bildungspolitische Entwicklungen und systemische Rahmenbedingungen und fragen, welche Bedeutung die Ergebnisse für die schulische Praxis haben.


© Fernanda Vilela

© Björn Hänssler
