Langandauernde Wahrnehmungs- und Konzentrationsprobleme gehören ebenso wie motorische Probleme zu den tiefgreifenden Entwicklungsproblemen im Kindes- und Jugendalter (durchschnittlich 17 % aller Schülerinnen und Schüler) mit unterschiedlicher Ausprägung und unterschiedlichen Ursachen. Personen mit diesen Lebensbedingungen im Neurodiversitätsspektrum bedürfen immer der besonderen Unterstützung zur Bildungsteilhabe.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Mitarbeitende aus Schulen. Darüber hinaus können auch Personen aus Bildungsverwaltung, Landesinstituten, Forschung oder Initiativen sowie thematisch Interessierte teilnehmen.
Hochsensibilität bzw. Hypersensitivität ist eine besonders starke Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsmerkmals Sensitivität, so dass infolge neurologischer Besonderheiten viel mehr Informationen ungefiltert ins Gehirn gelangen als beim Durchschnitt der Menschen. Hochsensiblen Personen werden Reize durch Geräusche, zu viele Menschen, zu grelles Licht, zu stark gewürztes oder riechendes Essen etc. deshalb schnell zu eindringlich. Sie selbst empfinden sich oft als andersartig.
Dieser Impuls gibt Einblicke in die Auswirkungen von emotionalen und sozialen Entwicklungsproblemen sowie Leben und Lernen unter den Bedingungen von Neurodiversität in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen und Schulstufen. Dabei wird nicht nur auf Ursachen, sondern auch auf wertschätzendes und bindungsorientiertes pädagogisches Handeln und Möglichkeiten der Förderung von Wahrnehmung, Konzentration und fachübergreifenden Kompetenzen eingegangen.
Sie erhalten einen Input zu Neurodiversität, Hypersensitivität, emotionalen und sozialen Entwicklungsproblemen.
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