Wie gelingt Berufsorientierung, die wirklich alle Schüler:innen erreicht, unabhängig von Behinderung, sozialer Lage oder individuellem Unterstützungsbedarf?
Diese Veranstaltung bringt schulische Praxis, Elternperspektive und Wissenschaft ins Gespräch und diskutiert Gelingensbedingungen um konkrete Handlungsspielräume für Schulen sichtbar zu machen, mit dem Ziel, Zugänge und Wege aufzuzeigen, wie inklusive Berufsorientierung an Schulen nachhaltig gestärkt werden kann.
Die Veranstaltung richtet sich an Schulleitungen und Lehrkräfte sowie an weitere Akteur:innen mit Bezug zur inklusiven Berufsorientierung: Sozialpädagog:innen, Schulpsycholog:innen, Förderlehrkräfte, Elternvertretungen, Träger der beruflichen Bildung, Integrationsfachdienste, kommunale Bildungsplaner:innen, Mitarbeitende aus Jobcentern und Agenturen für Arbeit sowie weitere Interessierte aus dem Bereich inklusives Lernen und Übergangsmanagement.
Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Berufsorientierung inklusiv gestaltet werden kann, sodass alle Schüler:innen – unabhängig von Behinderung/Förderbedarfen, sozialer Lage oder spezifischem Unterstützungsbedarf – gleiche Chancen beim Übergang in Ausbildung, Studium oder Arbeit erhalten.
Obwohl inklusive Berufsorientierung in Schulen zunehmend gefordert wird, zeigt die Praxis, dass sie im Alltag oft schwer umzusetzen ist. Unterschiedliche Rahmenbedingungen, begrenzte Ressourcen und heterogene Bedarfe machen es herausfordernd, allen Schüler:innen gerecht zu werden.
Vor diesem Hintergrund beleuchtet das Panel zentrale Herausforderungen und strukturelle Rahmenbedingungen inklusiver Berufsorientierung. Dabei werden unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt: schulische Praxis, Elternsicht und wissenschaftliche Expertise.
Im Fokus stehen die Gelingensbedingungen inklusiver Berufsorientierung sowie konkrete Ansätze, die Schulen als Impulse für ihre eigene Praxis nutzen können.
Ziel der Veranstaltung:
Zentrale Herausforderungen und Chancen inklusiver Berufsorientierung erkennen
Gelingensbedingungen für inklusive Übergänge aus Praxis-, Wissenschafts- und Elternperspektive verstehen
Konkrete Handlungsspielräume für die eigene Schule oder Organisation identifizieren
Der fachliche Input des multiperspektivisch besetzten Panels soll den Austausch mit den Teilnehmenden anregen und am Ende praxisnahe Impulse aufzeigen, die sich an bereits umgesetzten Beispielen aus Schulen und Projekten orientieren.
Fachtag: "Ausbildung mittendrin"
Seit 2022 begleitet Frau Thoms als Projektleiterin von mittendrin e.V. im Projekt „Ausbildung mittendrin“ junge Menschen mit kognitiven Einschränkungen auf ihrem Weg in und durch eine duale Berufsausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Die vielfältigen Erfahrungen zu Gelingensbedingungen, strukturellen Herausforderungen und konkreten Umsetzungsfragen inklusiver beruflicher Bildung, sollen im Rahmen eines Fachtags mit der Fachöffentlichkeit geteilt, eingeordnet und gemeinsam diskutiert werden.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.mittendrin-koeln.de/angebote/termine/detail/fachtag-ausbildung-mittendrin