Informieren, aber nicht schaden? Sensibilisiert über psychische Gesundheit sprechen

21.4. | 16:00 - 17:30 Uhr
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Programm

Dieser Workshop widmet sich der Frage, welche Bedeutung Kommunikation über psychische Gesundheit und psychische Belastungen im Schulkontext hat, wie sie wirken kann und wie sie verbessert werden kann. Auf Grundlage aktueller Forschung u.a. des Bildungsmonitor Psychischer Gesundheit, kurz BiPsy, beleuchten wir Chancen (z. B. Abbau von Stigmatisierung, Förderung von Hilfesuche) und Risiken, die mit der Kommunikation oder mit dem Einsatz schulischer Angebote und Programme zum Thema (z. B. durch Diagnoselabels, verzerrte Symptomwahrnehmung) verbunden sein können. Zugleich besprechen wir praktischen Fragen, wie geeignete Informations- und Aufklärungskommunikation sowie Unterstützungsangebote zur Förderung der psychischen Gesundheit im Schulkontext identifiziert und nachhaltig in schulische Strukturen integriert werden können. In diesem Zusammenhang ist auch wichtig, wie die schulinterne Kommunikation, z. B. im Hinblick auf die Förderung der Teilnahmebereitschaft von Lehrkräften und Schüler:innen gestaltet sein sollte.

Ziel: Die Teilnehmenden erhalten einen evidenzbasierten Überblick zu Potenzialen und Herausforderungen der Kommunikation über psychische Gesundheit und Krankheit und Impulse für die Praxis im Schulkontext.

Sie können Chancen und Risiken von Awareness-Angeboten differenziert einordnen, identifizieren und reflektieren Bedarfe ihrer Schule hinsichtlich Aufklärung und Prävention, Beratung und Unterstützung, sie gewinnen Impulse zur Orientierung bei der Suche und Auswahl geeigneter Angebote, sie entwickeln Ansätze zur nachhaltigen Verankerung sowie eine gelingende schulinterne Kommunikation über das Thema und die Vermittlung solcher Angebote.

Wie soll gearbeitet werden?

  • Sie erhalten einen kurzen Input zum aktuellen Forschungsstand und der Frage "Welche Herausforderungen bestehen bei der Suche und Auswahl geeigneter Programme?" durch Eva Baumann und Katarina Heitz.

  • Aktive Mitarbeit bzw. Austausch zwischen den Teilnehmenden wird in diesem Angebot fokussiert - bitte richten Sie sich darauf ein, dass auch Austausch in Kleingruppen stattfinden wird (Einschalten von Kamera und Mikrofon gewünscht).

  • Der Input des Workshops wird aufgezeichnet.

  • Die Rückmeldungen und Diskussionsbeiträge der Teilnehmenden sollen in die Forschung des Bildungsmonitor Psychischer Gesundheit, kurz BiPsy einfließen.

E B

Prof. Eva Baumann

K H

Katarina Heitz

Datum
  • Dienstag, 21. April 2026 | 16:00 - 17:30 Uhr
Anmeldeschluss
Dienstag, 21. April 2026 | 17:30 Uhr
Ort
Online
Format
Workshop
Veranstalter
Robert Bosch Stiftung

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