Kinder und Jugendliche wachsen selbstverständlich mit digitalen Medien auf – aber wer vermittelt ihnen den kompetenten Umgang damit? Wie viel Medienbildung leisten Eltern und was erwarten sie von der Schule? Auf Grundlage der aktuellen Elternumfrage der Körber-Stiftung diskutieren wir wie Medienbildung als gemeinsame Aufgabe von Schule und Elternhaus gelingen kann.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Mitarbeitende aus Schulen. Darüber hinaus können auch Personen aus Bildungsverwaltung, Landesinstituten, Forschung oder Initiativen sowie thematisch Interessierte teilnehmen.
Die Elternumfrage 2026 der Körber-Stiftung gibt Einblicke, wie Eltern die Medienbildung ihrer Kinder einschätzen und in welcher Rolle sie dabei die Schule sehen. Anlässlich der Veröffentlichung findet eine Online-Veranstaltung in unserer Reihe Spotlight BD statt.
Kinder und Jugendliche wachsen selbstverständlich mit digitalen Medien auf – aber wer vermittelt ihnen den kompetenten Umgang damit? Die Ergebnisse von „Eltern im Fokus 2026“ zeigen: Viele Eltern schätzen ihre eigene Medienkompetenz hoch ein, wissen aber häufig nicht, was ihre Kinder online tun. Sie erwarten vor allem von der Schule, digitale Kompetenzen zu vermitteln, während Lehrkräfte und Schulleitungen die Zusammenarbeit mit Eltern oft als zusätzliche Aufgabe erleben.
Wie kann eine realistische Arbeitsteilung zwischen Schule und Elternhaus aussehen? Welche Rolle spielen Chancengerechtigkeit und der Digital Divide, wenn die Unterstützung zu Hause stark vom Bildungshintergrund der Eltern abhängt? Und sind Smartphone-Verbote ein sinnvoller Schutzrahmen oder ersetzen sie bloß die anstrengendere Aufgabe, Medienkompetenz aufzubauen?
Unter dem Titel „Wer macht’s? Medienbildung als gemeinsame Aufgabe von Schule und Elternhaus“ diskutieren wir gemeinsam mit Jenny Meßinger-Koppelt, Leiterin im Bereich Bildung, Körber-Stiftung, Norman Heise, Vorsitzender, Bundeselternrat, Andreas Fischer, stellvertretende Schulleitung, Helios-Gesamtschule, Tobias Hasenberg, Koordinator des Masterplans Digitale Bildung, Stadt Dortmund, und Maresa Walther, Schülerin der Generation BD, Elisabeth-Gymnasium Halle (Saale), über die Ergebnisse der Umfrage und die Frage, wie Medienbildung als geteilte Verantwortung gelingen kann.
Den Auftakt bildet ein Input von Teresa Moll, Programmleiterin Bereich Bildung Körber-Stiftung, zu den zentralen Ergebnissen der Elternumfrage. Moderiert wird die Veranstaltung von Katja Weber.
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung ein und freuen uns auf eine spannende und lebhafte Diskussion mit Ihnen und unseren Gästen!