Der Angriff der USA und Israel auf den Iran macht betroffen und ruft bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften gleichermaßen starke Emotionen hervor. Wie sehen junge Menschen, nicht nur jene, die Familien in der betroffenen Region haben, die Ereignisse im und um den Iran? Welche Emotionen löst das Kriegsgeschehen in ihnen aus und wie können Lehrkräfte damit umgehen? Wir bieten zusammen mit ufuq e.V. erste Ansätze für ein Gespräch mit der Klasse.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Mitarbeitende aus Schulen. Darüber hinaus können auch Personen aus Bildungsverwaltung, Landesinstituten, Forschung oder Initiativen sowie thematisch Interessierte teilnehmen.
In dieser Veranstaltung erhalten Sie Hinweise, wie Lehrkräfte aktuelle politische Themen, globale Ereignisse und Krisen, wie den Krieg im Iran und seinen Nachbarstaaten, in einer „aktuellen Stunde“ im Unterricht behandeln und so den Gefühlen und Gedanken der Schülerinnen und Schüler Raum geben können.
Das Konzept berücksichtigt dabei auch, dass die Schülerinnen und Schüler einer Klasse ganz unterschiedlich von den Ereignissen betroffen sein können und dass nicht jede Lehrkraft sich bereits differenziert mit der Situation auseinandersetzen konnte und alle Fakten kennt.
Jochen Müller von ufuq e.V. hat dazu Hinweise aufbereitet, die Lehrkräften bei der Gesprächsführung helfen. Nach einem Input von max. 15-20 Minuten möchten wir Ihnen den Raum geben, Fragen zu stellen, ihre Erfahrungen zu teilen sowie mit uns und den anderen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.
Der Verein ufuq e.V. arbeitet zu den Themen Pädagogik, politische Bildung und Prävention in der Migrationsgesellschaft.
Was ist das Ziel / Lernziel?
Sie lernen konkrete Handlungsansätze kennen, um im Unterricht über ein emotionales und aktuelles Thema wie Krieg zu sprechen.
Wie soll gearbeitet werden?
Sie erhalten einen kurzen Input dazu, wie sie mit jungen Menschen im Unterricht über den Krieg sprechen können.
Wir ermöglichen einen Austausch mit anderen Teilnehmenden in Kleingruppen.
Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet.
