Die Pubertät stellt in der Schule für viele Lehrkräfte eine Herausforderung dar. Das Verstehen dieser Entwicklungsphase und des pubertären Verhaltens erleichtert den Umgang damit bereits sehr. Anhand von Praxisbeispielen aus dem Schulalltag wird typisch pubertierendes Verhalten beleuchtet, um Schlussfolgerungen zu den Grenzen und Möglichkeiten der Jugendlichen sowie des Handelns ihrer Lehrkräfte zu ziehen.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen, Sozialarbeiter:innen, und pädagogische Mitarbeitende aus Schulen. Darüber hinaus können auch Personen aus Bildungsverwaltung, Landesinstituten, Forschung oder Initiativen sowie thematisch Interessierte teilnehmen.
In der Pubertät verändert sich das Auftreten und Verhalten der Kinder und Jugendlichen in der Schule teils so stark und plötzlich, dass ihre Lehrkräfte sie nach nur ein paar Ferienwochen kaum wiedererkennen. Was vorher funktioniert hat, klappt nun nicht mehr: Lernen und kindliches Spielen werden ebenso zweitrangig wie Ordnung, organisiertes Handeln und Kooperation mit anderen. Stattdessen sehen sich Pädagog:innen konfrontiert mit Widerspruch, Konflikten und müdem oder auch offenen Desinteresse.
Anhand von Alltagsbeispielen werden typische Verhaltensweisen pubertierender Schüler:innen vorgestellt und mit Blick auf die Entwicklungsaufgabe Pubertät sowie die körperlichen Veränderungen in dieser Zeit erläutert.
Ziele
Sie erhalten praxisorientierte Informationen über die Pubertät, mithilfe derer Sie das Verhalten Ihrer Schüler:innen nachvollziehen und Grenzen und Möglichkeiten Ihres eigenen Handelns in der Klasse einschätzen können
Sie bekommen Ideen an die Hand, wie Sie Klassen mit Pubertierenden wirksam begegnen können.
Sie erfahren Entlastung durch einen realistischen Selbstanspruch und eine souveräne Haltung.