Smartphone, Tablet & Co. sind ständige Begleiter im Privaten und in der Schule. Wie können Kinder und Jugendliche zu einem bewussten Umgang mit digitalen Medien befähigt werden, ohne ihr physisches und psychisches Wohlbefinden zu gefährden? Darüber sprechen wir im Community Call am 2. März 2026.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Mitarbeitende aus Schulen. Darüber hinaus können auch Personen aus Bildungsverwaltung, Landesinstituten, Forschung oder Initiativen sowie thematisch Interessierte teilnehmen.
Noch ein letztes Video auf TikTok, eine Runde das Lieblingsspiel spielen und auf die Nachricht im Gruppenchat antworten – aktuelle Studien wie die JIM-Studie 2025 zeigen, dass die durchschnittliche Bildschirmzeit Jugendlicher allein beim Smartphone bei knapp vier Stunden täglich liegt. Dabei prägen digitale Medien den Alltag junger Menschen nicht nur im privaten, sondern auch im schulischen Umfeld.
Sie eröffnen sowohl vielfältige Lern- und Kommunikationschancen, bergen aber auch Herausforderungen, die sich auf das körperliche, emotionale und geistige Wohlbefinden niederschlagen können. Neben exzessiver Nutzung gibt es weitere Risiken wie Cybermobbing oder Dark Patterns.
Lehrkräfte und Schulleitungen stehen vor der Aufgabe, diese Entwicklungen zu erkennen, einzuordnen und Schüler:innen präventiv zu begleiten. Wie sieht die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen aus und was sind problematische Nutzungsmuster? Wie kann eine bewusste Mediennutzung und digitale Resilienz in der Schule gefördert werden? Und wie kann das Wohlbefinden von Schüler:innen in schulische Entwicklungsprozesse einfließen? Im Community Call am 2. März 2026 von 16:00 bis 17:00 Uhr diskutieren wir darüber, wie Digital Wellbeing im Unterricht und in der Schulentwicklung gezielt unterstützt werden kann.
Welche Kompetenzen sind für einen gesunden Umgang mit Medien nötig? Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Rudolf Kammerl, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Als wissenschaftlicher Leiter des lernen:digital Projektverbunds LeadCom entwickelt er Fortbildungen, unter anderem zu Digital Wellbeing von Schüler:innen im Kontext digitaler Kommunikation.
Was sind strukturelle Ursachen psychischer Belastung im Bildungssystem? Mit ihrer Mental-Health-Kampagne „UNS GEHTS GUT?“ macht die Bundesschülerkonferenz auf die mentale Lage von Schüler:innen aufmerksam und fordert konkrete politische Veränderungen. Im Community Call spricht Generalsekretärin Amy Kirchhoff darüber, welche Veränderungen jetzt angestoßen werden müssen.
Für eine verantwortungsvolle Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen macht sich das Präventionsprojekt der Pacemaker Initiative GAMESHIFT NRW stark. Wie Schüler:innen vor den Gefahren und Auswirkungen von problematischer und exzessiver Mediennutzung geschützt werden können, erklärt Philipp Sykownik.