Grundschullehrkräfte erleben im Schulalltag immer wieder aggressive Verhaltensweisen. Die Veranstaltung beleuchtet Motive von Aggression, bietet psychologische Erklärungsmodelle, zeigt wirksame Deeskalationsstrategien und stärkt die Handlungssicherheit der Teilnehmenden – praxisnah, dialogorientiert und alltagsbezogen.
Die Veranstaltung richtet sich an Grundschullehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Schulsozialarbeiter*innen.
In vielen Grundschulen gehören aggressive Situationen zum Berufsalltag. Das belastet, bindet Ressourcen und lässt pädagogische Fachkräfte häufig allein. Die Veranstaltung verbindet psychologische Perspektiven mit pädagogischem Erfahrungswissen und gibt Grundschullehrkräften einen sicheren Rahmen, um herausfordernde Situationen gemeinsam zu reflektieren.
Worum geht es?
Wir betrachten typische Aggressionsmotive im Grundschulalter, stellen verständliche Erklärungsmodelle aus der Schulpsychologie und Psychotherapie vor und zeigen konkrete Wege der Deeskalation und Prävention. Dabei werden körper-nahes Stressverhalten, emotionale Dynamiken und systemische Hintergründe berücksichtigt.
Ziel / Lernziel:
Handlungssicherheit gewinnen in akuten Situationen
Ursachen aggressiven Verhaltens besser verstehen
Präventive Möglichkeiten im Klassenraum entwickeln
Eigene Grenzen und Sicherheit in den Blick nehmen
Ablauf / Methoden:
Kurze Inputs (Schulpsychologie, Psychotherapie, Deeskalation)
Analyse realitätsnaher Fallvignetten
Austausch in Kleingruppen
Reflexion eigener Reaktionen und Möglichkeiten
Ableitung einer persönlichen „Handlungssicherheits-Landkarte“
