Demokratie lebt von aktiver Mitgestaltung. Schülerinnen und Schüler können und wollen sie aktiv mitgestalten - sie darin zu stärken ist eine gemeinsame Aufgabe von Lehrkräften, pädagogische Mitarbeitenden und generell Erwachsenen.
Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was gute Demokratiebildung ausmacht und wie sie konkret an die Lebenswelten junger Menschen anknüpfen kann.
Demokratiebildung eröffnet jungen Menschen die Möglichkeit, Demokratie als gelebte Praxis zu erfahren. Sie schafft Räume, in denen Kinder und Jugendliche ihre Perspektiven einbringen, Verantwortung übernehmen und demokratische Aushandlungsprozesse erleben können.
Damit dies gelingt, braucht es pädagogische Fachkräfte, die demokratische Lern- und Erfahrungsräume bewusst gestalten und Beteiligung im Schul- und Unterrichtsalltag ermöglichen.
In dieser Veranstaltung setzen wir uns gemeinsam mit der Frage auseinander, was gute Demokratiebildung ausmacht und wie politische Themen in den Lebenswelten junger Menschen sichtbar werden. Denn gute Demokratiebildung knüpft an die Erfahrungen, Fragen und Interessen junger Menschen an und schafft Möglichkeiten, diese gemeinsam zu reflektieren und weiterzudenken.
Für pädagogische Fachkräfte bedeutet das auch, genau hinzuschauen: Welche Themen beschäftigen junge Menschen aktuell? Wo zeigen sich darin gesellschaftliche und politische Fragen? Und wie können diese Anlässe aufgegriffen werden, um demokratische Lernprozesse zu ermöglichen?
Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die von der DKJS in einem partizipativen Prozess entwickelten Qualitätskriterien sowie auf das digitale Reflexionstool.
Beide können pädagogische Fachkräfte dabei unterstützen, Demokratiebildung in der eigenen Praxis zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Wie wird gearbeitet?
Wechselnde Phasen zwischen Input und Austausch
Aktive Mitwirkung und Erfahrungsaustausch erwünscht
Austausch in Kleingruppen (Breakout-Räumen); Kamera und Mikrofon bitte einschalten
Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet